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Outdoor Coaching – Natur und Abenteuer um Klarheit zu schaffen

Was ist Outdoor Coaching

Outdoor Coaching ist eine besondere Form des Coachings, da der Seminarraum draußen in der Natur ist. Ebenfalls wie beim klassischen Coaching geht es darum, die Weiterentwicklung jedes Einzelnen zu begleiten und zu unterstützen. 

Unter freiem Himmel und in der Natur sind Menschen in der Regel unbefangener, offener und kreativer. Die Umgebung tut ihr übriges. Luft, Erde, Farben und Formen haben eine beruhigende und stärkende Wirkung auf unser Biosystem. Kreativität, Individuelle Potentiale und Lösungsressourcen werden aktiviert. 

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Beim Outdoor Coaching steht das Lernen mit Herz, Hand und dem Verstand im Vordergrund. Das Erleben und die praktische Erfahrung erzielen dabei nachweislich nachhaltigere Ergebnisse, was die Studie “Lernen mit allen Sinnen” von Forschern des Max-Planck-Instituts ebenfalls bestätigt. 

Dabei ist Outdoor Coaching für jeden gedacht, der mit dem Gedanken spielt oder den Wunsch hat, etwas zu verändern oder etwas Neues auszuprobieren. Es eignet sich ebenso für jeden, der eine Lösung für ein akutes Problem, einen Konflikt oder Antworten für bestimmte Lebensfragen sucht.

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Ziele vom Outdoor Coaching

Beim Outdoor Coaching geht es darum Denken, Verhalten und Handeln der Teilnehmer zu fördern und die Persönlichkeit dadurch weiterzuentwickeln. Das handlungsorientierte Lernen steht dabei im Fokus. Die Bewegung in der Natur, der Naturkontakt an außergewöhnlichen Orten mit außergewöhnlichen Erfahrungen und das Erleben mit allen Sinnen, sind der Kernpunkt dieser alternativen Beratungsmethode. 

Durch das Überwinden von Herausforderungen in der Natur werden Ressourcen gestärkt, die auch im Alltag gebraucht werden: Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, lösungsorientiertes Denken oder Selbstvertrauen – um nur einige zu nennen. Insbesondere bei Gruppen Outdoor Coachings werden Soft Skills gefördert. So etwa, wenn beispielsweise gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, wo das Lager aufgeschlagen wird oder sich gegenseitig beim Überqueren von Hindernissen geholfen wird. Aber auch, wenn unterschiedliche Rollen und Verantwortungen in der Gruppe übernommen werden. 

Durch die intensive Reflektionsarbeit nach Übungen und am Tagesende werden Kommunikationsfähigkeiten gestärkt und Vertrauen aufgebaut. Dabei ist es faszinierend, welche Tiefe die Gespräche, beispielsweise am Lagerfeuer, erlangen. 

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Dadurch, dass die Zeit während des Outdoor Coachings komplett in der Natur verbracht wird, ist ein weiteres Ziel der Digitale Detox und die Entschleunigung. Die Reiz- und Informationsüberflutung wird während des Outdoor Coachings gedrosselt und die Ruhe und Stille der Natur wirkt wie Balsam für die Seele. Dadurch wird der Fokus auf das Wesentliche gelegt und neue Klarheit entsteht. Neue Energie wird getankt und mithilfe der Erdung wird die Verbindung zum Inneren wiederhergestellt. 

Das Modell der Komfortzone

Durch das Outdoor Coaching wird zusätzlich die Motivation, neue Wege zu gehen und etwas Neues kennen zu lernen, gestärkt. Der Schritt in etwas Neues hemmt uns manchmal bestimmte Ziele zu erreichen oder unserem Herzen zu folgen. Dabei ist die Abwehr-Reaktion auf etwas Unbekanntes ein natürlicher Schutzmechanismus der evolutionär in uns gewachsen ist. Dennoch entsteht das wahre Wachstum erst außerhalb der Komfortzone. Die Kunst ist es, zu verstehen, dass wir die Möglichkeit haben bewusst in solche Mechanismen einzugreifen, um somit blockierende Glaubens- und Verhaltensmuster aufzulösen. Die Natur kann uns dabei helfen an Grenzen zu stoßen und diese für diese Umkehrarbeit zu nutzen. 

Das Gesehene, Gehörte und Gefühlte wird dann mithilfe des Transfers in den Alltag übertragen und unterstützt dabei, neue Verhaltensweisen an den Tag zu legen und die Veränderung der persönlichen Werten, Glaubenssätzen und Überzeugungen anzustoßen. 

Outdoor-Coaching-Komfortzone

Durch die Aktivierung des Körpers mit allen Sinnen und aufgrund von bestimmten Erfahrungen, die das Adrenalin-Level steigen lassen, wird das Erlebte stark mit Emotionen aufgeladen und intensiver im Unterbewusstsein verankert. Denn je stärker die Gefühle, desto langfristiger werden Erfahrungen erinnert. Dieses Verankern von Referenzerfahrung kann im Alltag genutzt werden, um in kritischen Situationen das erlernte Verhalten auch tatsächlich anzuwenden.

Somit sind der Spaß, das Abenteuer und das Erlebnis in der Natur weitere essentielle Ziele eines Outdoor Coachings.

Ablauf eines Outdoor Coachings

Der Ablauf eines Outdoor Coachings kann ganz unterschiedlich sein. Sowohl die Dauer als auch Inhalte und Gruppengröße können variieren. Was bei allen Methoden allerdings gleich ist, ist der Naturkontakt und die Bewegung in der Natur. 

Outdoor Coaching Methoden können sein:

  • Naturspaziergang 
  • Natur lesen – Symbole in der Natur nutzen 
  • Perspektivwechsel
  • Aktivieren der Sinne
  • Wahrnehmung und Achtsamkeit
  • Analogien und Metaphern aus der Natur
  • Interventionen in der Natur
  • Visualisierungen und Phantasiereisen
  • Kreativarbeit

Herkunft des Outdoor Coachings

Das Outdoor Training ist 1970 in Großbritannien und den USA entstanden, als die Erlebnispädagogik für die Wirtschaft entdeckt wurde. Die Teamarbeit sollte dabei die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität fördern und dadurch Kosten senken. 

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Kurt Hahn wird als Urvater der Erlebnispädagogik verstanden. Er entwickelte die ersten Ansätze vom Lernen mit Kopf, Herz und Verstand um die positiven Potentiale zu fördern. Er setze dabei auf Natursportarten, Dienst am Nächsten(Rettungsdienste), überschaubare Projekte im handwerklichen und technischen Bereich und auf Expeditionen. Dabei bezieht er sich auf das Konzept „Learning-by-doing“, das Sir Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, maßgeblich geprägt hat. 

Grundlegend geht es bei beiden Disziplinen darum die Persönlichkeit zu entwickeln, Selbstvertrauen zu stärken und die Kompetenz Verantwortung zu übernehmen, zu fördern. Dennoch gibt es im Hinblick auf die Zielgruppe entscheidende Unterschiede. 

Erlebnispädagogik: 

  • Zielgruppe sind Jugendliche und Kinder, Menschen mit Behinderungen oder Teilnehmer sozialer Einrichtungen.
  • Weitere Zielthemen: Sozialverhalten, Dysfunktionale Verhaltensweisen vermindern.

Outdoor Coaching: 

  • Zielgruppe sind Teams, Projektgruppen, Fach- und Führungskräfte und Privatpersonen mit dem Wunsch nach Veränderung.
  • weitere Zielthemen: Kommunikation, Teamentwicklung, Interkulturelle Kompetenzen. 


Outdoor-Coaching-Achtsamkeit

Outdoor Coaching richtet sich somit an jeden, der den Wunsch hat, etwas zu verändern, etwas Neues auszuprobieren und eine Lösung für ein akutes Thema oder für eine bestimmte Lebensfrage sucht. Die aktive Auszeit in der Natur bietet Ruhe und genügend Möglichkeiten, die eigenen Fähigkeiten und Stärken herauszufinden. Außerdem fördert es MUT und die Bereitschaft, sich auf das Leben und die eigenen Visionen und Träume einzulassen, sowie diese zu fokussieren.

Ein Outdoor Coaching Reise ist also beides: Abenteuer und Persönlichkeitsentwicklung. 

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