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Komfortzone verlassen: 5 einfache Strategien zum Umsetzen

Gibt es etwas, dass du schon immer tun wolltest, aber dich aus irgendwelchen Gründen nicht getraut hast? Ziemlich sicher war es in diesem Moment einfach zu gemütlich und sicher in deiner Komfortzone. In vielen Ratgebern heißt es, dass wahres Wachstum nur dann entsteht, wenn die Komfortzone verlassen wird. 

Doch die Komfortzone verlassen bedeutet vor allem eins: Überwindung! 

Tief verwurzelte Ängste wie zum Beispiel die Angst vor Ablehnung, die als hilfloses Kind entstanden und im Erwachsenwerden weiter gewachsen ist, halten uns davon ab, Unbekanntes kennenzulernen.

Warum sollte ich überhaupt meine Komfortzone verlassen? Mich in Neues und Unbekanntes stürzen und dafür Sicherheiten aufgeben? 

Komfortzone verlassen bedeutet, den Horizont zu erweitern und neue Erfahrungen zu machen. Neue Erfahrungen, die Wachstum bringen. Sei gespannt und erfahre in diesem Artikel, was die Komfortzone ist, warum du sie öfter mal verlassen solltest und mit welchen 5 einfachen Strategien du es schaffst, trotz deiner Ängste ins Handeln zu kommen!

komfortzone verlassen ausland

Was ist die Komfortzone?

Die Komfortzone ist das Zuhause von Bequemlichkeit und Risikofreiheit, wie es der deutsche Duden so schön beschreibt. Wir alle haben dieses Zuhause. Der Bereich, in dem wir uns auskennen und sicher fühlen, in dem es bequem ist und keinerlei Anstrengung gebraucht wird, um etwas zu tun. 

Das kann beispielsweise die Wohnzimmercouch oder aber auch der Urlaubsort sein, der Jahr für Jahr besucht wird. Auch ein jahrelang ausgeübter Job oder eine jahrelange Beziehung können zur Gewohnheit und damit zur Komfortzone werden.

Hier fühle ich mich sicher, hier weiß ich, was auf mich zukommt. Hier kann ich mich ausruhen. 

Die Komfortzone zu verlassen hingegen bedeutet Risiko. 

Für denjenigen, der grundsätzlich eher Risiko meidet, bedeutet Komfortzone verlassen unwohlsein und Angst. Doch auch für risikofreudigere Menschen ist es manchmal eine echte Herausforderung, die Komfortzone zu verlassen. 

Was sind mögliche Gründe, die uns davon abhalten, unsere Komfortzone häufiger mal zu verlassen? 

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vorm Scheitern
  • Angst zu versagen
  • Angst nicht zu genügen
  • Angst vor Überanstrengung

In der Komfortzone sind sämtliche körperlichen Alarmfunktionen heruntergefahren. In Angstzuständen hingegen werden Stresshormone ausgeschüttet und der Körper begibt sich in den „Fight-or-flight-Modus”.

Ängste sind grundsätzlich etwas Gutes, da sie uns schützen. Viele Ängste können uns jedoch auch daran hindern, dass wir uns weiterentwickeln und unsere Träume verwirklichen. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, in angemessenen Verhältnissen einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Komfortzone zu verlassen.

 

Warum soll ich meine Komfortzone verlassen?

Wenn du in deiner Komfortzone bleibst, dann befindest du dich in einem Gefühl des Stillstands. Du traust dir weniger zu, Monotonie und Langeweile treten häufiger auf, das Energielevel sinkt und Unzufriedenheit und Frust machen sich bemerkbar. 

Passend dazu der Geburtstagsspruch, den du sicherlich auch schon öfter gehört hast: „Bleib so wie du bist.“  

 

Komfortzone verlassen

Auch ich habe diesen Spruch schon zig mal gehört und ich kann dir sagen: Ich mag ihn nicht. So bleiben wie ich bin bedeutet für mich, in der Komfortzone steckenzubleiben und die Chance, den eigenen Horizont zu erweitern, zu verpassen.

Die Komfortzone verlassen bedeutet also: Wachstum und weiterkommen. Neue Erfahrungen sammeln und dadurch die eigene Persönlichkeit weiter entwickeln. 

Die Natur macht es uns vor. Alles ist im Wandel und im permanenten Wachstum: Im Frühjahr sprießen die Knospen der Sonne entgegen, im Sommer werden die Pollen von den Bienen zur Bestäubung durch die Lüfte getragen, im Herbst verlieren die Bäume ihr Blätterwerk und machen sich langsam winterfest. 

Auch wir Menschen streben nach Wachstum und Veränderung. Das Leben beginnt außerhalb deiner Komfortzone, meinte auch schon Neil Donald Walsch. 

Weitere Gründe, warum du deine Komfortzone verlassen solltest:

  • Du wirst mutiger und traust dir mehr zu 
  • Dein Selbstbewusstsein steigt
  • Dein Umdenken wird besser, da du auf Umstände schnelle reagieren musst
  • Deine Anpassungsfähigkeit wird gesteigert
  • Du wirst viel flexibler
  • Du wirst besser im lösungsorientierten Denken 
  • Du schaffst es deine Ängste anzunehmen und zu überwinden
  • Du lässt Abenteuer und Abwechslung in dein Leben

5 einfache Strategien, die Helfen beim Komfortzone verlassen 

# Mentale Bilder

Eine sehr kraftvolle Technik, die du anwenden kannst, ist die Visualisierung. Bei der Visualisierung werden innere Bilder erzeugt. Je intensiver die Vorstellungskraft und das Ausmalen der Situation ist, desto stärker sind die Emotionen. 

Stell dir nun also deinen Schritt aus der Komfortzone vor. Was willst du erreichen? Welcher Mensch wirst du sein, wenn du deine Komfortzone verlassen hast? Mach dir ein Bild davon und kreiere eine Szene wie im Film. Und dann schlüpfe in die Rolle des Regisseurs. 

Sieh vor dir, wie du das Ziel erreicht hast. Mach die Bilder größer, bunter, schärfer. Die Musik lauter. 

Wenn es Hindernisse gibt, mach sie kleiner oder dunkler, sodass sie verschwinden oder verbrenne sie. 

Mach das größer, was dich anspornt und zerstöre alles, was dich blockiert. 

Je öfter du dir diese Situation visuell vorstellst, desto leichter wird es dir fallen, wenn du die Komfortzone verlassen wirst.

 

# Worst-Case-Szenario

Bei dieser Strategie geht es darum, sich einmal bildlich vorzustellen, was das Schlimmste ist, dass passieren kann. 

Kannst du bei dem Schritt raus aus der Komfortzone sterben? Dich verletzen? Oder bist du oder andere in Gefahr? 

In den meisten Fällen wirst du mit Nein antworten. 

Antworten wie „sich blamieren“, einen Fehler machen oder von anderen verspottet werden, sind zwar im ersten Moment schlimm, aber vergehen. Wenn du deine Herausforderung angepackt und überlebt hast, wird dies nachhaltig einen positiven Einfluss auf dein Leben haben. 

Mach dir also beim nächsten Mal bewusst, was das Schlimmste ist, das passieren kann und tu es, wenn du alle Gefahren und Folgen abgewogen hast. 

# Commitment Taktik

Commitment ist aus dem Englischen und heißt soviel wie Versprechen oder Zugeständnis. Sich selber ein Commitment geben bedeutet also, sich selbst ein Versprechen zu geben – und zwar, dass du aufhörst, nach anderen Optionen oder gar Ausreden zu suchen. 

Wenn du dich committed hast, dann bist du auch bereit, deine Komfortzone zu verlassen.  

Noch wirkungsvoller ist es wenn du das Commitment mit anderen teilst. Dadurch erhöht sich der soziale Druck, und das Gefühl sich vor den anderen outen zu müssen etwas doch nicht getan zu haben, lässt die Motivation steigen, es wirklich durchzuziehen. 

Also kannst du es gleich im nächsten Schritt dann auch wirklich angehen und dir selber beweisen, wie ernst du es meinst!

 

# Täglich kleine Herausforderungen 

Eine sehr einfache, aber gleichzeitig auch sehr wirkungsvolle Taktik ist es, dich jeden Tag kleinen Herausforderungen zu stellen. So gehst du quasi jeden Tag einen mini Schritt raus aus der Komfortzone. 

Wie beim Sporttraining können wir nämlich auch durch regelmäßigen Training unseren Mut-Muskels trainieren und diesen stärken. Ein trainierter Mut-Muskel erleichtert das Komfortzone verlassen enorm!

Lege dir dazu eine Mut-Muskel-Trainingsliste an. Wichtig ist, dass du viele kleine Dinge sammelst. Es muss nicht gleich der Fallschirmsprung sein. Die Komfortzone kannst du auch in kleinen Schritten verlassen – außerdem kannst du dich auch ruhig erst nach und nach steigern.

Auf deiner Trainingsliste können Dinge stehen wie: 

  • Jemanden ansprechen, denn du nicht kennst
  • Ein Selfie mit einer fremden Person
  • Laut jubeln, lachen oder tanzen im Park

Am Anfang werden dir diese Dinge wahrscheinlich sehr schwer fallen. So ist das meistens bei neuen Gewohnheiten. Bleib aber unbedingt dran! Bald wirst du Spaß daran finden, deine Komfortzone mehr und mehr zu erweitern. 

 

# Ausprobieren und Fehler machen 

In der Schule lernen wir schon in frühen Jahren das Fehler etwas schlechtes sind. Doch ich sage dir: Fehler machen ist wichtig. Aus Fehlern lernt man. Entwickelt sich weiter und findet heraus welche Wege für einen selber die besten sind. 

Eine gute Fehlerkultur zu etablieren ist zwar am Anfang sehr schwer, aber verdammt wichtig um voran zu kommen.

Notiere dir deine Fehler und was du daraus gelernt hast. Verurteile dich nicht das du Fehler gemacht hast, sondern feiere dich, dass du Dinge ausprobiert hast, hingefallen und wieder aufgestanden bist.

Und jetzt lege los.

 

Pfade-finden-Komfortzone-verlassen-jumpWag den Sprung ins Unbekannte

Mach dir eine Sache klar, die bereits Henry Ford schon sagte: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt das, was er schon ist.”

Wenn du dich persönlich weiterentwickeln und deine Träume nicht an dir vorbeiziehen lassen möchtest, dann gibt es keinen Weg daran vorbei nicht aktiv zu werden. 

Die Komfortzone zu verlassen ist nicht immer einfach, ja, aber es lohnt sich. Wenn du die Strategien konsequent beherzigst, dann wird es dir trotz anfänglicher Ängste und Bedenken gelingen. 

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, melde dich gerne. Mit Wegbegleitern an der Seite lassen sich solche Entscheidungen oft leichter treffen.

Was sind deine Strategien, um die Komfortzone zu verlassen? Teile sie im Kommentar mit der Pfade Finden Community und werde Mut-Ausbrecher!

 

 

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