Einfach machen! 4 Tipps für Träumer und Abenteurer, um endlich loszulegen

Der 17. April 2018 wird immer ein besonderer Tag für mich sein. Der Tag, an dem mein Leitspruch „Einfach machen“ Realität geworden ist. Der Tag, an dem ich mein bisher größtes Abenteuer gestartet habe: Meine ortsunabhängige Selbstständigkeit! 

Völlig unwissend, wohin mich dieses Abenteuer führen wird, habe ich an diesem Morgen meinen WG-Schlüssel auf den Tisch gelegt, meinen Rucksack aus dem leergeräumten Zimmer genommen, die Tür zugezogen… und bin gegangen. 

Was mich erwarten würde? Keine Ahnung.

Ob ich Ängste hatte? Auf jeden Fall!

Aber hey, wenn es nicht klappt, dann drück ich den Reset Button und mach da weiter, wo ich aufgehört habe! Das denke ich übrigens bie heute noch.

Und so kam es, dass am 17. April 2018 mein Abenteuer Selbstständigkeit gestartet hat. Und nicht nur das. Seit diesem Datum habe ich auch keinen festen Wohnsitz mehr, bin also ein sogenannter „Digitaler Nomade“. Ich bin immer da zuhause, wo ich mich gerade aufhalte!

Das ist in den Winternomaden gerne mal Asien und in den Sommermonaten mal Hamburg, Berlin oder auch der Westerwald.

Einfach machen bedeutet: Ausprobieren und dazulernen

Einfach machen oder auch „Just Do it“ ist nicht ohne Grund einer der bekanntesten Slogans der Welt. Der Satz hat sich bei mir auf der Weihnachtsfeier meines damaligen Arbeitgebers eingebrannt, als ein Kollege zu mir meinte: „Manchmal muss man Dinge einfach mal ausprobieren, Fehler machen, hinfallen und daraus Lernen. Einfach mal machen eben.“

So kam es, dass dieser Gedanke mich selbstständig zu machen gewachsen ist. Aus einem Umfeld kommend, wo Selbstständigkeit immer nur mit zu viel Arbeit und Unsicherheit verbunden wurde – kein einfacher Gedanke.

Niemand, den ich mal nach seinem Rat fragen konnte. Niemand, der mir von seinen Erfahrungen berichten konnte. Niemand, mit dem ich meine Sorgen und Ängste teilen konnte.

Doch irgendetwas in mir hat mich bewegt, weiter daran zu glauben und darauf zu vertrauen. Denn die Idee von Pfade Finden war in diesem Moment schon längst geboren.

Wie alles begann…

In einer meiner liebsten Coaching Übungen während meiner NLP Ausbildung habe ich es vor mir gesehen: Eine Gruppe – gemeinsam unterwegs – mitten in der Natur. Was uns verbindet ist Mut, Vertrauen, Abenteuerlust und der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung.

Ok. Da war sie nun also, diese Idee, bei der mein Herz höher schlägt.

Doch wie um alles in der Welt sollte ich Menschen finden, die diese Idee ebenfalls begeistert, mir vertrauen und Lust auf dieses Abenteuer haben?

Keine Ahnung – deshalb lasse ich es lieber erstmal. Ein Traum, der zu groß und unerreichbar scheint.

Kennst du das?

Doch dann kam wieder diese Stimme in mein Ohr: Einfach machen.

Veränderung zuzulassen ist eine bewusste Entscheidung.

Veränderungen im Leben machen uns erstmal Angst. Der Schritt aus der Komfortzone ist schwierig, da es sich so wohlig und sicher dort anfühlt.

Es gibt zwei unterschiedliche Persönlichkeitstypen: „Hin zu“ und „Weg von“.

„Hin zu“ bedeutet, dass die Motivation einer Veränderung darauf beruht, einen Zustand unbedingt erreichen zu wollen. Also hin zu etwas gelangen zu wollen.

„Weg von“ bedeutet, dass eine Veränderungen nur entsteht, weil jemand weg von etwas möchte. Weg von z.B. Schmerz und Trauer.

Der Großteil der Menschen agiert aus einer „Weg von“-Motivation.

Der Grund meiner Veränderung war sicherlich ein Mix aus beiden. Einerseits wollte ich weg von der Eintönigkeit im 40-Stunden Büro-Job. Andererseits wollte ich hin zu einem flexiblen und ortsungebundenen Leben.

Also ich dann über verschiedene Reiseblogs auf das Thema „Digitales Nomadentum“ gestoßen bin, haben meine Augen gefunkelt.

Digitale Nomaden leben ein Leben, bei dem sie Arbeiten und Reisen verbinden. Das heißt: Sie können an den schönsten Orten der Welt leben und von dort aus arbeiten.

Das ist er, mein „Hin zu“-Grund.

Doch wie findest du jetzt auch deinen „Hin zu“-Grund, den Grund, bei dem deine Augen anfangen zu funkeln?

Meine Tipps, damit das „Einfach machen“ auch klappt

Der Weg dorthin, wo ich jetzt stehe, der Weg zur ortsunabhängigen Unternehmerin, war weiß Gott nicht einfach. Es wurden mir immer wieder Steine in den Weg gelegt.

Etwas, das ich schon von meinen Wander Reisen kenne, denn dort stößt man auch immer wieder auf Überraschungen und muss Flexibilität und Kreativität zeigen.

Und so habe ich auch hier einen Weg gefunden, mit all diesen Herausforderungen umzugehen.

Tipp 1: Suche dir Mentoren und Weggefährten, die den gleichen Weg schonmal gegangen sind

Such nach Menschen, die bereits dort sind, wo du hin möchtest. Suche dir Mentoren und modelliere diese: Etabliere ihre Gewohnheiten oder Strategien auch in deinem Alltag.

Geh die Abkürzung und lerne aus ihren Erfolgen und Fehlern. Lass dich von ihnen beraten und coachen.

Meine Mentoren bei meinen ersten Schritten in die Selbstständigkeit und ins Digitale Nomadentum waren die Jungs vom Digitale Nomaden Podcast.

Timo & Sascha haben mich inspiriert und mir Mut gemacht.

Hör dir übrigens gerne das Interview an, das wir nach meinem 1. Jahr als Digitale Nomadin aufgenommen haben!

Beim Digitale Nomaden Podcast habe ich nicht nur Mentoren, sondern auch Weggefährten gefunden. Menschen, die auf einem ähnlichen Pfad sind.

Gemeinsam unterstützen wir uns in Mastermind Runden, wo wir uns alle zwei Wochen online zusammenfinden, unsere größten Herausforderungen teilen und konstruktives Feedback dazu bekommen.

Denn das ist einfach unglaublich wertvoll: Menschen an der Seite zu haben, die einen verstehen. Genau das möchte ich mit Pfade Finden ebenfalls schaffen. Gleichgesinnte finden.

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Tipp 2: Setze dir Ziele und plane deine Tage

Einfach machen klingt zwar so, als sollte man einfach machen und drauf loslaufen. Und irgendwie stimmt das auch ja, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Mit ein bisschen Struktur und Planung klappt es noch besser.

Insbesondere dann, wenn dich das Feuer deiner neuen Idee gepackt hat, dann schwirren dir 10.000 Ideen und Gedanken durch den Kopf.

Das ist wunderbar, aber kann auch ganz schön überfordernd sein: „Wo soll ich anfangen, ach daran muss ich auch noch denken, das darf ich nicht vergessen“…

Was mir geholfen hat und was ich auch an meine Coachees weiter gebe ist eine Bullet Journal: Ein Bullet Journal ist ein Planer, der sich optimal meinen Bedürfnissen anpasst. Hier plane ich meinen Monat, meine Woche, meinen Tag und mach mir Notizen über Ideen oder auch Wissensinhalte.

Denn wie auch meine Coachee Andrea nach unserem 6-monatigen Einzelcoaching so schön sagte: „Gemeinsam gingen wir meine Herausforderungen, wie z.B. die Strukturierung meines Alltags mit Hilfe des Bullet Journals […] an“, kann auch ich sagen, dass mir das Bullet Journal unglaublich geholfen hat Struktur und Klarheit in mein Gedankenchaos zu bringen.

Die Wochenziele spornen mich zusätzlich an, dranzubleiben und Schritt für Schritt meinem Traum näher zu kommen.

Tipp 3: Glaube an dich und vertraue auf deine innere Stimme

Glaube versetzt bekanntlich Berge. Selbstvertrauen und Optimismus sind daher zwei sehr wichtige Fähigkeiten, die du bei der Realisierung von Veränderungen brauchst.

Insbesondere, wenn du etwas angehen möchtest, das in deinem Umfeld oder in der Gesellschaft erstmal auf Gegenwind stößt, weil es nicht die Norm ist.

Meine Strategie sah deshalb so aus: Am Anfang erzähle ich nur ausgewählten Menschen von meinem Vorhaben, bei denen ich weiß, dass statt Gegenwind eher Begeisterung kommt.

Denn ich muss zugeben, dass mir am Anfang selber nicht klar war, ob das alles so funktionieren wird und ob das eine gute Idee ist.

Und dann auch noch Sätze zu hören wie: „Ach das ist doch Quatsch. Du hast doch einen tollen Job. Jetzt hast du dir das alles aufgebaut und verdienst gut, usw.“ zu hören lässt einen dabei natürlich dann auch wieder zweifeln.

Denn unser Umfeld hat einen starken Einfluss auf uns – ob wir wollen oder nicht.

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Deshalb bin ich ganz gut mit meiner Strategie gefahren und habe erst, als ich mir im Klaren war, das ich das einfach machen und ausprobieren will, der Familie davon erzählt. Und wie erwartet kam der Gegenwind.

Aber jetzt hatte ich genügend Selbstvertrauen und Standkraft mich von meinem Pfad nicht abbringen zu lassen!

Bei meinem Weg zu mehr Selbstvertrauen und diesem Mut, den ich dazu brauche, haben mir verschiedene Übungen geholfen, wie beispielsweise die Liste der guten Gründe. Da habe ich notiert, was ich schon alles in meinem Leben erreicht und geschafft habe. Diese Liste hilft mir, in Zeiten des Zweifelns neuen Mut zu gewinnen.

Wenn du dazu mehr wissen willst, schau dir gerne meinen Online Kurs: MUTausbruch an. Dort wirst du 4 Strategien lernen, durch die du mutiger wirst und dann sagen kannst: „Los gehts, einfach machen!“

Tipp 3: Entscheide dich für ein Modell

Es gibt zig Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Natürlich kommt es dabei drauf an, was genau du machen möchtest.

Es ist hilfreich für dich, erst einmal zu bestimmen, welche Art von MUTausbruch denn der passende Weg für dich ist.

Ist es vielleicht der Start von etwas Neuem nebenberuflich? Vielleicht bekommst du das die ersten Monate neben deinem Job hin, weil das Feuer und die Leidenschaft so groß ist, dass du dich auch nach der Arbeit und an den Wochenenden an dein neues Projekt setzt.

So war es am Anfang auch bei mir. Ein halbes Jahr habe ich nebenberuflich ein Startup mit aufgebaut, bei dem es um die Verknüpfung von ortsunabhängig lebenden Menschen ging.

Das hat mir unfassbaren Antrieb gegeben! Doch der Tag hat nur 24 Stunden. Irgendwann kam der Punkt, wo ich für mich gemerkt habe, dass ich mehr Zeit in meine eigenen Projekte stecken möchte.

Dann kam die Entscheidung: Ich geh all in!

Und als meine Chefin dann im Kündigungsgespräch meine Entscheidung zur Selbstverwirklichung eher noch bestärkt hat, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen…

Einfach machen bedeutet für mich auch, Risiken einzugehen. Mutig zu sein bedeutet, auch durch diese Ängste durch zu gehen.

Natürlich muss das nicht auch die beste Strategie für dich sein.

Vielleicht bist du nicht so risikoaffin wie ich. Dann starte statt all in erstmal mit einem Sabbatical oder fang wie gesagt nebenberuflich an.

Wichtig ist hier nur, dir Gedanken über dein Ziel und deine Motivation zu machen. Warum möchtest du das machen? Was möchtest du erreichen? Was ist dir wichtig? Was muss passieren, dass du dich für eines entscheidest? Möchtest du dich überhaupt für eins entscheiden?

Geh da einfach mal in dich und dann los gehts!

Schritt für Schritt einfach machen!

Und so kam es, dass über Umwege die Vision von Pfade Finden klarer wurde, die ersten Coaching Reisen und die ersten Einzelcoachings stattgefunden haben und ein Online Kurs entstanden ist. Ich darf bereits zahlreichen Frauen dabei helfe, sich bewusst eine Auszeit in der Natur zu nehmen, um mehr Klarheit und Selbstvertrauen zu bekommen, einfach mal neue Dinge auszuprobieren und mutig zu sein.

PFADE FINDEN | Was steckt dahinter?

Und nun hoffe ich, dass ich dich mit dem Beitrag inspirieren konnte, Mut zu fassen und deine Träume anzugehen.

Lass „Einfach machen“ auch zu deinem Leitspruch werden.

Und vergiss nicht: Wenn es nichts wird oder sich doch anders als Gedacht anfühlt: Drück den Reset-Button und mach da weiter, wo du aufgehört hast!

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